E-Energy Begleitforschung

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E-Energy Begleitforschung

E-Energy Begleitforschung

PRESSEMITTEILUNG

E-Energy Begleitforschung

Unterstützung und Erfolgskontrolle für E-Energy

E-Energy ist ein komplexes Innovationsprogramm, in dem Politik und Wirtschaft gemeinsam Lösungen für ein zukunftsfähiges Energiesystem von morgen entwickeln. Wichtige Ziele des Programms sind die Schaffung von verallgemeinerungsfähigem Wissen, die Bildung von Netzwerken für den schnellen Austausch des entwickelten Knowhows und der Aufbau wirkungsvoller übergreifender Kooperationsstrukturen. Bei der Entwicklung von technischen Lösungen und neuen Geschäftsmodellen geht es auch um Antworten auf wichtige Querschnittsfragen zu Datenschutz und Datensicherheit, den rechtliche Rahmenbedingungen und zur Standardisierung.

Hierzu hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) eine „Begleitforschung“ in Auftrag gegeben, die die Fortschritte in den Modellregionen kontinuierlich evaluiert, die Interoperabilität der Lösungen sicherstellt und den Wissensaustausch organisiert. Die Begleitforschung baut Kompetenznetzwerke auf und stellt damit die Breitenwirksamkeit des Programms sicher. Ziel der Begleitforschung ist es, aus den Forschungs- und Entwicklungsergebnissen der einzelnen Modellregionen einen gemeinsamen Erfolg für Deutschland als innovativen Wirtschaftsstandort hinsichtlich Informations- und Kommunikationstechnik (IKT)-basierter Energiesysteme zu machen. Dafür richtet die Begleitforschung eigene Veranstaltungen aus, wie zum Beispiel den jährlichen E-Energy Kongress, und präsentiert das Programm auf nationalen und internationalen Veranstaltungen.

Um den Erfolg des Leuchtturmprojekts E-Energy zu gewährleisten, vernetzt die Begleitforschung die Akteure in den Modellregionen miteinander und hilft ihnen Synergien zu nutzen. Zentrales Instrument der gemeinsamen themenspezifischen Arbeit sind die sogenannten Fachgruppen, die die Begleitforschung über die Projektlaufzeit von vier Jahren organisiert und betreut. Die Fachgruppen befassen sich mit folgenden übergreifenden Themen:

- Systemarchitektur
- Interoperabilität
- Rechtsrahmen
- Marktentfaltung

Die Zusammenarbeit in den Fachgruppen stellt sicher, dass die für E-Energy entwickelten Bausteine der Informations- und Kommunikationstechnologien interoperabel sind, also einwandfrei an jeder Stelle des Energiesystems funktionieren. „Gemeinsam sorgen wir dafür, dass nutzerfreundliche Geschäftsmodelle und Tarifstrukturen entstehen, die Versorgern und Verbrauchern einen echten Vorteil bringen. Und bei alle dem den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien ermöglichen. Das geht nur, wenn in einem IKT-basierten Energiesystem viele Marktteilnehmer Daten austauschen. Und die müssen geschützt sein - auch darum geht es in den Fachgruppen“, so Ludwig Karg, Geschäftsführer von B.A.U.M. Consult und Leiter der Begleitforschung.

Damit die Fachgruppen effektiv zusammenarbeiten können und das gemeinsam erarbeitete Wissen stets auf dem aktuell Stand ist, betreibt die E-Energy Begleitforschung zusammen mit den Partnern aus den Modellregionen eine Wissensmanagement-Plattform. Registrierte Experten finden dort relevante Studien, die wichtigsten Nachrichten aus aller Welt und den E-Energy Kalender.

Experten aus der Wissenschaft bewerten die Lösungen der Modellregionen sowohl aus energie- als auch aus informationstechnischer Sicht. Prof. Dr. Thomas Hartkopf von der TU Darmstadt und Prof. Dr Manfred Broy von der TU München versuchen dabei zusammen mit ihren Teams die Fortschritte der einzelnen E-Energy Modellregionen objektiv zu beurteilen, um diese bei ihren Entwicklungen unterstützen zu können. „So stellen wir einen fairen Wettbewerb sicher, bei dem die Lösungsansätze gefördert werden, die die Grundidee der Energieeffizienz bestmöglich vorantreiben“, sagt Prof. Dr. Thomas Hartkopf von der TU Darmstadt.

Basierend auf den Ergebnissen aus den Fachgruppen, der Evaluation der Projektfortschritte und  Untersuchungen zu nationalen und internationalen Entwicklungen identifiziert die Begleitforschung Erfolgsfaktoren für E-Energy und gibt dem Projekt so stets neue Impulse. Eine der zentralen Querschnittsfragen ist beispielsweise die Nutzerakzeptanz für die neuen Dienstleistungen. Die Fachgruppe Marktentfaltung deckt Barrieren auf, die Verbraucher daran hindern könnten, E-Energy Produkte und Dienstleistungen zu nutzen. „Auf Basis solcher Erkenntnisse können Energie- und IKT-Unternehmen dann maßgeschneiderte Lösungen entwickeln“, so Michael Wedler, Leiter der Fachgruppe Marktentfaltung.

Ansprechpartner

E-Energy Begleitforschung  

B.A.U.M. Consult GmbH
Gotzinger Str. 48/50
81371 München

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